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blog.selbstfahrer-treffen.de » Mein Leben als Selbstfahrer

Archiv zur Kategorie: Mein Leben als Selbstfahrer

Neues vom Frosch 24.04.2012

Hallo meine Lieben,
unser Flug, der bereits fest gebucht und bezahlt war, wurde storniert, als wir angaben, einen Hund dabei zu haben. Jetzt m?ssen wir umbuchen, so dass wir den genauen R?ckflugtermin noch nicht haben. Wir melden uns wieder.
Gru? Gerd

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Neues vom Frosch 20.04.2012

Hallo meine Lieben,
kurze Info:
Wir fliegen am Di, den 24. 4. zur?ck und kommen am Morgen des 25. in Frankfurt an.
Damit ist dann ein Reiseabschnitt beendet. Das Auto bleibt in Mexiko bis es weiter geht.
Gru? Gerd und Claudia

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Neues vom Frosch 15.04.2012

Hallo meine Lieben,
ich hoffe, unsere Mail vom Freitag hat alle erreicht. Im Moment sitzen wir in einer Autobahnrastst?tte mit WIFI, das wir auch nutzen wollen. Wir sind auf dem Weg nach Norden, schaffen am Tag auch etwa 400 km. Die Autobahn ist geb?hrenpflichtig, ziemlich leer und hat guten Asphalt. Bilder gibts diesmal nicht, wenn wir abends einen Schlafplatz gefunden haben, sind wir zu m?de, um uns vor den Computer zu setzen.
Alles Gute, bis demn?chst,
Gerd und Claudia

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Neues vom Frosch 13.04.2012

Hallo meine Lieben,

wir sind jetzt seit fast zwei Wochen in Mexiko. Endlich keine Grenzen und nervende Beamten mehr. Wir hatten uns vom Land eigentlich mehr versprochen, aber lest selbst.
Vielen Dank an alle, die geantwortet haben auf die letzte mail. Hier finden wir kaum ein Internet-Cafe, so dass es wohl wieder etwas dauern wird, bis wir uns das naechste Mal melden.
Gruss Gerd und Claudia
PS an Waldemar:
Euch beiden gute Reise, fast haetten wir uns ja getroffen. Aber Brasilien heben wir uns fuer spaeter auf.

In Mexiko
Ostersamstag

Seit f?nf Tagen sind wir nun in Mexiko. W?hrend ich diese Zeilen schreibe stehen wir auf einem Sandplatz einer vermutlich katholischen Institution, der f?lschlicherweise als Campingplatz angegeben war. F?r eine Spende d?rfen wir aber hier die Nacht verbringen.
Nach den gravierenden Sicherheitsproblemen in den Kleinstaaten, die wir in Mittelamerika jetzt hinter uns haben, erscheint das Land uns sehr viel sicherer. Auch die Stra?en befinden sich in einem guten Zustand, abgesehen von der Bergstra?e, die wir nur mit rund 30 km/h befahren k?nnen. Es gibt viele Autobahnen und Schnellstra?en, die, wenn auch geb?hrenpflichtig, ein schnelles Vorankommen erm?glichen.
Gestern waren wir auf der Suche nach einem Campingplatz in der N?he des mond?nen Seebads Cancun. Leider war der gesamte Strand von riesigen Hotelkomplexen zugebaut. Es gab keine M?glichkeit, ans Wasser zu kommen. Wir campten in einer Einflugschneise des Flughafens. Wie an einer Perlenkette aufgereiht landeten die Flugzeuge, wohl vornehmlich aus den USA, um die Hotels zu f?llen. Eine bittere Entt?uschung, aber wenn man uns nicht will, verschwinden wir besser.

Am Morgen besuchten wir die May und Toltekenst?tte Chichen Itza , die eine weitere Entt?uschung darstellte. Auch wenn sie die wichtigste historische St?tte im s?dlichen Mexiko darstellt und entsprechend von Touristen ?berlaufen ist, hat sie doch im Vergleich zu Copan in Honduras nicht viel zu bieten. Kaum etwas ist original erhalten, die eindrucksvollen Bildnisse fehlen, daf?r gibt es tausende von Souvenirbuden.
Noch einmal gings zur Nordk?ste Yukatans. Tolles warmes Wasser, ein sehr schmaler wei?er Sandstreifen, hohe Wellen und viel Wind. F?r einen l?ngeren Aufenthalt nicht einladend. Wir waren kurz im Wasser, in den Wellen konnte man aber nicht schwimmen.
Das Positivste in Mexiko: Wir d?rfen unser Auto f?r volle 10 (in Worten: zehn) Jahre abstellen. Uns wurde eine Aufenthaltsgenehmigung von einem halben Jahr bewilligt.
Jetzt geht es Richtung Norden. Wir wo0llen einen Abstellplatz an der Baja California suchen, dort wo es WoMO-Stellpl?tze der Amis geben soll. Dann geht?s zur?ck.

Copan1

Copan2

Copan3

Mittagsrast Guatemala

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Neues vom Frosch 22.03.2012

Hallo meine Lieben,
wir sind seit einer knappen Woche in Costa Rica, im Moment an der verregneten Karibik-Kueste. Uebermorgen wollen wir weiter nach Nicaragua. Bis jetzt haben wir keine Infos, nur eine ausgedruckte Landkarte. Muss reichen.
Alles neue im Anhang.
Gruss Gerd u. Claudia

Hundepapiere

Es geht weiter mit dem allt?glichen Wahnsinn. Nachdem wir gestern in Panama gelandet sind und es bis zum Abend dauerte, bis wir das Auto aus dem Hafen bekommen haben, wollen wir uns heute um die Papiere f?r den Hund k?mmern. Diesmal wollen wir alles richtig machen, um bei der Einreise nach Costa Rica in den n?chsten tagen nicht schon wieder Probleme zu bekommen.
Mittlerweile ist es halb neun, als wir von Colon kommend, die Hauptstadt Panama erreichen und einen Abstellplatz f?r unser Auto gefunden haben. Colon, die Hafenstadt, hat uns ?brigens sehr entt?uscht. Vieles wirkt verlassen, verfallen, verdreckt. Wir fuhren an Wellblechh?tten und Elendsvierteln vorbei.
Die Hauptstadt wirkt v?llig anders. Nett, sauber, mit einer beeindruckenden Skyline. Man k?nnte meinen, in einer amerikanischen Gro?stadt zu sein.
So gegen halb zehn steigen wir vor der Tierarztpraxis aus dem Auto. Nein, die ?rztin sei beim Einkauf, vor einer Stunde sei sie nicht zur?ck. Wir gehen also mit dem Hund erst einmal spazieren. Dann hat die nette Dame Angst vor ihm, als sie in die Ohren schaut und Fieber misst. Auch die f?rchterlichen Raubtierz?hne scheinen sie nicht wenig zu beeindrucken.
Dann geht?s zu einer Stelle, wo Claudia s?mtliche daten von Strolch in eine Liste eintr?gt. Ich mache Kopien, damit und dem Gesundheitszeugnis geht?s dann zur ?Licencia Fita, Zoosanitaria de Exportation.
Damit d?rfen wir Strolch dann nach Costa Rica mitnehmen. W?hrend Claudia auf die Ausstellung des Dokumentes wartet, besorge ich Kopien des Gesundheitszeugnisses und ?berweise 56 $ f?r die Lizenz. Dazu muss ich mich eine Stunde in die Schlange auf der Bank anstellen. Das m?sste es ja jetzt fast gewesen sein, glauben wir.
Nun geht?s zum Ministerio des Salud (Gesundheitsamt. Wir betreten ein Geb?ude, die sehr nach denen der Sowjetunion aussehen. Hier wird die Unterschrift der Tier?rztin auf ihre Echtheit gepr?ft. Dazu wird die Registernummer aus dem Sekretariat der Technischen Hochschule bem?ht, und die neue mit der hinterlegten Unterschrift verglichen. Dies muss der Herr Direktor mit seiner Unterschrift beglaubigen. Doch der Herr ist nicht da, er wird wohl in einer oder anderthalben Stunde zur?ck sein. Ob wir warten wollen? Wir warten, und nach mehr als zwei Stunden leistet der Herr Direktor dann die Unterschrift. Damit geht?s dann zum ? Ministerio de Relacionec Exteriores? W?hrend Claudia mit Strolch vor der T?r wartet, ziehe ich eine Nummer, nehme Platz und warte darauf, an die Reihe zu kommen. Dann bekomme ich eine Bescheinigung zur Legalisierung, dass die Ausfuhrgenehmigung in Ordnung ist und die Unterschrift des Direktors des ?ffentlichen Gesundheitsamts authentisch ist und legalisiert wird. Vorher muss ich 8 $ ?berweisen und stehe jeweils eine halbe Stunde vor der Bank, dann in der Bank in der Warteschlange.
Als ich das erledigt habe, schaffe ich es gerade noch, die legalisierten und zertifizierten Papiere in Empfang zu nehmen.
Jetzt brauchen Sie noch sechs Stempel, er?ffnet mir die freundliche Dame hinter dem Schalter. Ist am anderen Ende der Stadt, die schlie?en um f?nf. Sie schreibt mir eine Adresse auf. Ich nehme mich zusammen, um nicht laut zu lacvhen oder meinen Unmut anderweitig kund zu tun. Jetzt bin ich echt m?rrisch!
Bis jetzt haben wir nicht gegessen und getrunken, sind hundem?de, in der Stadt herrscht Feierabendverkehr mit Stop and Go.
Mit Gl?ck finden wir ein Taxi, welches bereit ist, ans andere Ende der Stadt zu fahren.
Wir suche und suchen, umrunden zweimal den Supermarkt, hinter dem sich das Officina befinden soll. Genau um f?nf Minuten vor f?nf kommen wir an. In dem Moment wird das Office geschlossen. Mit grinsendem Gesicht dreht ein Bediensteter das Schild von abierto auf cerrado.
Ich zerkn?lle den Adresszettel. Ihr k?nnt mich doch mal!
So allm?hlich verl?sst mich die gute Laune wirklich vor allem, als kein Taxi bereit ist, uns durch den Hexenkessel des Verkehrsgew?hls zu unserem Auto zur?ckzubringen. Mit dem vierfachen des normalen Betrags ist schlie?lich ein Fahrer bereit, uns zu unserem Abstellplatz zu bringen.
Jetzt wird es allm?hlich dunkel. Wir m?ssen aus der Stadt. Doch an Mac Donalds kommen wir nicht vorbei, uns h?ngt der Magen auf den Knien. Wir fragen, ob wir auf dem Parkplatz n?chtigen d?rfen. Das wird verweigert, aber zehn Minuten sp?ter finden wir dann hinter einem anderen Lokal einen lauten, aber ansonsten ungest?rten Schlafplatz.
Nat?rlich ben?tigen wir keinen Stempel, kein Zertifikat und ansonsten nur das Gesundheitszeugnis der Tier?rztin sowie die Einreiseerlaubnis, als wir die Grenze nach Costa Rica ?berqueren. Diese paranoiden Panamaesen, wo keiner dem anderen zu trauen scheint, die in ihrer eigenen B?rokratie ersticken. Selten habe ich mich so verarscht gef?hlt.

Panama1

Panama2

Costa Rica

Costa Rica2

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Neues vom Frosch 08.03.2012

Hallo,
ein paar Bilder wie versprochen von der Altstadt. Ich hatte leider nur das Handy zum Aufnehmen.
Gru? Gerd

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Neues vom Frosch 14.01.2012

Hallo meine Lieben,
anbei einige Bildchen und etwas Text ueber unsere neuesten Erlebnisse.
Herzliche Gruesse,
Claudia und Gerd

Perus Norden

Donnerstag, der 5. 1. 2012

Wir stehen auf einem ebenen Platz, nicht zu erkennen von der Stra?e aus, die daran vorbeif?hrt. Es regnet, die D?mmerung beginnt. Die letzten beiden Tage haben wir uns wieder ins Hochland gewagt, wollten noch etwas von der landschaftlichen Sch?nheit der Cordillera Blanca erleben. Was wir vorfinden, ist Nebel, Regen, K?lte. Die Fahrt zu einer historischen St?tte aus der Vorinka-Zeit haben wir aufgegeben. 75 km auf v?llig zerst?rtem Asphalt, Schrittgeschwindigkeit, um dann ein paar K?pfe , ?hnlich denen der Osterinseln aus dem Nebel ragen zu sehen, war uns zu viel. Unser Fehler ist, Peru in der Regenzeit, sprich dem hiesigen Sommer, zu bereisen.
Sommer gibt?s an der K?ste. Stechende Sonne, irgendwie ebenfalls unertr?glich. Vor allem, wenn man sich im Auto auf der Panamericana Richtung Norden bewegt. Wir standen ein paar Tage am Meer, das Wasser war aber kalt. Die Fahrt war recht eint?nig, immer durch die graubraune Atacama. Irgendwann fiel uns dann ein, unseren Versicherungsschutz zu ?berpr?fen von dem wir glaubten, er gelte f?r ganz S?damerika. Peru, Ecuador, Kolumbien waren mal wieder ausgenommen. Also schnell ein Versicherungsb?ro suchen und eine Police abschlie?en. Die etwa drei?igj?hrige B?roleiterin war v?llig ?berfordert. Sage und schreibe volle vier Stunden brauchte sie, um die zwei Seiten auf dem Computer auszuf?llen. Das, obwohl ihr alle Daten auf Spanisch von unserem Zolldokument vorlagen. Bei jedem Eintrag rief sie ihre Vorgesetzten in Lima an, erkl?rte immer wieder, es mit Deutschen zu tun zu haben und rollte die Probleme stets erneut auf. Kein Wunder, wenn bei dieser Arbeitsweise in diesen L?ndern nichts vorangeht.
Dann mussten wir durch Lima, in ganzer L?nge und Sch?nheit. Eine Umfahrung war unm?glich. Vierzig km Lima, vierzig km absolutes Chaos, vierzig km ohne jeden Wegweiser, Fahrrichtung nur nach Gef?hl, manchmal konnten wir fragen. Im ganzen Land gibt es Verkehrsschilder wie:
-Keine Steine auf die Fahrbahn legen
-Verkehrszeichen oder rote Ampeln beachten
-Zahlen Sie Ihre Autobahngeb?hr, vermeiden Sie eine Festnahme, usw. usw.
Unsere Nervenliegen blank, als wir nach fast f?nf Stunden Lima hinter uns haben. Gl?ck gehabt, unfallfrei. Man muss allerdings sagen, dass die Peruaner zwar dr?ngeln, Verkehrsregeln z. T. ignorieren, aber nie aggressiv fahren, wie wir das von den Chinesen kennen.
Morgen geht?s zur?ck zur Panamericana, weiter in den Norden.

Nach Lima wollen wir noch einmal ins Hochgebirge, die K?ste mit der immergrauen Atacama, ist im Auto bei 35? kaum zu ertragen. Die Cordillera Blanca lockt. Doch die Eisriesen h?llen sich in Wolken und Nebel, fast hatten wirs erwartet. Ein weiteres Highlight, die Tunnelstra?e, wollen wir befahren. Im reisef?hrer als ausgebaute Teerstra?e bezeichnet, erweist sich als Holperstrecke ?belster Sorte. Wir k?nnen lediglich im ersten und zweiten Gang fahren. Die Piste ist an macnchen Stellen nur rund drei Meter breit, es gibt gef?hrliche Sandkurven. Ich staune ?ber die LKW- und Busfahrer, die sich hier entlang wagen. Links geht?s oft 400m steil ins rauschende Flusstal, rechts daf?r rund 4000m hoch zu den Bergspitzen in den Wolken. Nach rund 6o km und f?nf Stunden Fahrtzeit haben wir das Ende erreicht. Zwischendurch gabs noch ein Indiofest mit Musik und Tanz zu bewundern. Und dann, als wir uns fast auf der teerstra?e w?hnen, das: Der Motor sagt furchtbar laut und unangenehm ?BRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR?
Was ist denn jetzt schon wieder. Wir halten, ich baue den Kettenspanner, mittlerweile mein Lieblingsproblemteil, aus, f?lle ihn mit ?l und baue ihn wieder ein. Mehr kann ich nicht tun. Und siehe da, das Ger?usch ist kaum noch zu h?ren. Was tun? Wir wollen weg aus Peru, das Land gef?llt uns immer weniger. Sollen wir hier wieder wochenlang auf die Reparatur warten? Wir riskieren die Weiterfahrt, gelangen ?ber die Grenze nach Ecuador. Eine halbe Stunde Abfertigung, eine halbe beim Tierarzt und eine weitere halbe zum Kauf der Versicherung. Geht doch! Das Land ist gr?n, sauber, Armut und Dreck und M?ll gibt?s hier nicht. Sogar die Menschen erscheinen noch eine Spur freundlicher, die Stra?en sind sehr gut bislang. Doch dann passiert es wieder: Der Motor schnarrt laut und vernehmlich. Die Elektrik beginnt zu spinnen. Schon seit der Tschechei schalteten sich die Scheibenwischer ein, wenn das Abblendlicht brannte. Ich half mir, indem ich die Kontakte des Wischermotors abzog, denn fast ?berall war Abblendlicht vorgeschrieben. Jetzt kommt noch das Aufleuchten der Gl?hanlage dazu. Wir ben?tigen unbedingt eine Werkstatt. Wir treffen ein deutsches Paar unseres Alters, bekommen viele Informationen und den Hinweis auf eine Mercedes-Werkstatt. Gestern haben wir sie erreicht, morgen werden wir weiterfahren. Mit defektem Motor und defekter Vorgl?hanlagen. Sie haben heute Vormittag geschraubt, ein Relais als Schuldigen ausgemacht, aber keinerlei Ersatzteile ,keine Kenntnisse ?ber Motor und Auto und nicht das Wollen oder die F?higkeit, es zu reparieren. Morgen geht?s also erneut durchs Gebirge, 200km zur n?chsten Mercedeswerkstatt an der K?ste. Mal sehen, ob wir ankommen.
Wir sind gestern angekommen, nach f?nf Stunden Fahrt durchs Gebirge. Es ging auf 4000m hinauf, dann steil durch Wolken und Regen bergab. Unterwegs setzte auch noch die Bremse aus, die Fl?ssigkeit gibt offenbar den Geist auf. Wir haben es jedoch rechtzeitig gemerkt und sind entsprechend vorsichtig gefahren. Sie muss auch unbedingt gewechselt werden.
Die Werkstatt macht einen sehr guten Eindruck. Man hat uns sofort bedient, die Teile sind bereits in Deutschland bestellt. (Und das am Freitagabend, kurz vor sechs Uhr). Was fehlt, ist das Relais. Die ?Ster-Apotheke? verlangt daf?r sage und schreibe 3500 US$. Wahnsinn. Daf?r bekommt man ein Auto, oder zumindest einen Motor. Ich werde versuchen, ein gebrauchtes bei E-Bay aufzutreiben.
Im Moment stehen wir hinter verschlossenen Stahltoren auf dem Hinterhof der Werkstatt. Es gibt eine Toilette, die wir benutzen d?rfen und auch Wasser. Mal sehen, wie lang wir hier stehen d?rfen. Nebenan ist das Sheraton, alles hier ist sehr gepflegt. Es ist schwierig, mit dem Hund Gassi zu gehen. Und ins Sheraton nimmt man uns bestimmt nicht.

Atacama trifft Pazifik

Grabsch?ndung

Perus Hochgebirge

Tunnelstra?e1

Tunnelstra?e2

Tunnelstra?e3

Indiofest 2

Perus W?ste

Abend am Pazifik

Kommentar

Neues vom Frosch 28.12.2011

Hier mal wieder ein Bericht unserer Reise. Diesmal aus Peru.
Allen ein frohes neues 2012
Gruss Gerd

Dienstag, der 27. 12. 2011

Unter uns das Meer. Wir stehen auf einer Sandsteinklippe und blicken auf die rauchgrauen, von Nebeldunst verh?llten Wogen des Pazifik. Seit f?nf Tagen sind wir nun in Peru, ein Land, das wir vor genau zehn Jahren schon einmal bereist hatten. Damals kamen wir mit dem Flugzeug, besichtigten, eingereiht in die ?brige Tourigruppen, die alten Gedenkst?tten der Inkas. Maccu Piccu, Saksuawaman, das Heilige Tal, die Stadt Cusco usw. kennen wir schon und k?nnen dies alles diesmal auslassen. Doch was hat Peru sonst noch zu bieten ?
Zun?chst einmal die Grenze, zu deren ?bertritt wir geschlagene f?nf Stunden brauchen, weil uns ein Dokument, wie immer f?r den Hund, fehlt. Die Veterin?ren will uns unbedingt zur?ck nach Chile schicken, woher wir kamen. Es dauert ewig, bis sie ein Einsehen hat und uns die notwendigen Papiere ausstellt.
In der ersten gr??eren Stadt hinter der Grenze deuten Autofahrer und Passanten immer wieder auf unser Auto, geben Zeichen, anzuhalten. Als ich dies am Stra?enrand auch tue, erscheinen zwei ?lverschmierte Mechaniker in Blaum?nnern mit Werkzeugkasten. Sie fassen unter das Fahrzeug und kommen mit Schrottteilen in der Hand hervor. Schnell sind die Spurstangenk?pfe ausgebaut. Weitere Teile, wie z. B. der Lenkungsd?mpfer, folgen. Ich erkenne, das alles ist Kernschrott. Kein Wunder, bei dem, was das Auto hinter sich hat. Da sind nicht nur russische und mongolische Schlechtwegestrecken, sondern auch das, was in S?damerika folgte. Man verspricht, neue Mercedes-Originalteile zu besorgen und einzubauen. So k?nne ich jedenfalls nicht weiter. Was tun? Ich willige ein, auch als ich die Reparatur in Dollar zahlen soll. Es wird bald Nacht, morgen ist Heiligabend, wir finden garantiert keine Werkstatt mehr und (mit dem Hund) auch keine Unterkunft.
Nach einer guten Stunde ist die Arbeit erledigt, zw?lf Verschlei?teile ersetzt. Die Neuware war verpackt in Plastikbeuteln mit dem Mercedes-Stern. Dann folgt die viel zu hohe Rechnung, f?r die unser Dollar-Vorrat gerade reicht. Ich f?hle mich betrogen, auch wenn ich wei?, dass Mercedes-Teile sehr teuer sind. Doch wir haben ein im Wesentlichen neues Fahrwerk an der Vorderachse. Nicht auszudenken, wenn das Lenksystem in einer der Haarnadelkurven der zahlreichen Serpentinen auseinander gefallen w?re und wir, genau wie zahlreiche LKW vor uns, mehrere hundert Meter tief abgest?rzt w?ren.
Die Arbeit wurde, wie ich am n?chsten Tag bei einer Kontrolle erkannte, jedenfalls ordentlich ausgef?hrt.
Dann geht?s zum Titicacasee, den l?ngsten Teil der Strecke auf einer Wellblechpiste guer durchs Hochland. Regen, Wind, K?lte. Aber es ist ja Weihnachten, man f?hlt sich fast wie in Deutschland. Leider finden wir keine Schilfboote oder irgeend eine touristische Infrstruktur vor Ort. Wir besuchen eine Begr?bnisst?tte mit Rundt?rmen aus der Zeit vor den Inkas. Arbeiter versuchen, auf einer Schr?ge aus Baumst?mmen, einen Stein in zehn Metzer H?he zu hebeln, um einen der T?rme zu restaurieren. Auf meine Frage, wieso sie keine Maschinen benutzten, antworten sie mir, dass daf?r kein Geld da sei. Ich hatte schon geglaubt, sie wollten alte Inkamethoden ausprobieren.

Abend auf d. Altiplano in Bolivien 2

Altiplano Chile

Camp a. Weihnachten

Grabturm d. Vorinkazeit

Indiofest

Museum Salpeterstadt

Salzabbau

Salzsee2

Kommentar

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